RICHTER   FOSSILIEN



MIKROZELLEN &
MIKROPROBEN

Aktualisiert am 31. August 2010.


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Mikrozellen - Mikroproben

Mikrozellen


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Die RYCK-Zellen!

Siehe bei "Werkzeug" - "Mikrozubehör"!


 

Atractosella cataractaca BENGTSON, 1981.  Stabförmige Sklerite einer Weichkoralle (Octocorallia). Untersilur; Wenlock. Burge W Stenkyrka, Gotland/Schweden. Mikrozelle mit ca. 7 Skleriten ca. 2,3 - 3,5 mm.
Je Mikrozelle € 8.-
Informationen zur Lokalität siehe "LEITFOSSIL", 2004, "Fundstellen".


Ohne Abbildung
 

Machaeracanthus sp.  (Acanthodii). Schuppen. Unterdevon. St Céneré, Dép. Mayenne, Bretagne/Nordfrankreich. Klebepräparat. Mikrozelle mit 7 Ex., kreuzförmig angeordnet, je ca. 0,8 - 1,4 mm.
Je Präparat € 14.-


 

Nostolepis sp. sp. - Hautzähne von Acanthodiern [Acanthodii (Stachelhaie); Climatiiformis]. Unterdevon; Obergedinne (Chortkov-Schichten). Gorodok, Podolien/Ukraine. Ultraschall-gereinigt. 9 orientiert eingeklebte Ex. ca. 0,6 - 1,1 mm. Dentinerhaltung.
Klebepräparat. Einzelstück. € 18.-


 

Conodonten: Palmatolepis sp., Ancyrodella sp. etc.  Oberdevon; Frasne (Adorf I). NW-Fuß Eisenberg SE Brilon-Messinghausen, Sauerland/NRW. Klebepräparat mit 5 ausgezeichnet erhaltenen ultraschallgereinigten Exemplaren; ca. 0,8 - 1,5 mm.
Je Präparat € 15.-


 

Conodonten, unter anderen Palmatolepis sp., Ancyrodella sp.  Oberdevon; Frasne (Adorf I). NW-Fuß Eisenberg SE Brilon-Messinghausen, Sauerland/NRW. Klebepräparat mit 10 Exemplaren; ca. 0,7 - 1,4 mm.
Je Präparat € 18.-


 

Triticites sp.  (Großforaminifere der Fusulinina). Oberkarbon (Pennsylvanian). Perry, Kansas/U.S.A. Mikrozelle mit ca. 6 Ex. je 3 - 5 mm.
Je Mikrozelle € 8.-


Erläuterung der Begriffe "Legepräparat/Klebepräparat"

Bei diesen Präparaten werden die Objekte orientiert eingeklebt in die eigens mit hellen oder dunklen Pappböden versehenenen Mikrozellen, meist mehrere Exemplare, in Reihen oder Kreisen, bei entsprechenden Arten Stücke von beiden Seiten usw.

Diese Art der Aufbereitung ist sehr arbeitsintensiv, was aber durch die vereinfachte Untersuchungsfähigkeit und die bessere optische Wirkung gerechtfertigt ist. Die Alternative ist ein "Locker-" oder "Streupräparat" – hier werden die Fossilien lose in die Zellen eingelegt.

Siehe hierzu auch LEITFOSSIL.de (2003; auf Jahres-CD 2004): Das Klebepräparat (Andreas E. Richter; Mikromania; 5 S., 7 Abb.).


Ohne Abbildung
 

Hypodontiforme Hai-Schuppen  ("Hautzähne")
(Euselachii, Hybodontoidea). Unterkarbon; Visé (unt. Alba-Griotte-Formation). Piedrasecha, Prov. Leon/Nordspanien. Klebepräparat; 8 Exemplare kreuzförmig angeordnet, je ca. 0,4 - 1 mm. Die Form ist den unterjurassischen Schuppen von Hybodus delabechei recht ähnlich – frühe Hybodontus-Art? Möglich wäre auch die Zugehörigkeit zur unterkarbonischen Gattung Tristychius.
Je Präparat € 14.50


 

Xenacanthus texensis (COPE).  Zähne eines Süßwasser-Haies. Unterperm; Ryan Formation. Von berühmter Lokalität: Waurika, Jefferson County, Oklahoma/U.S.A. 5 Exemplare ca. 2 - 4 mm, in Mikrozelle.
Je Mikrozelle 9.-


 

Trimerorachis insignis.  Zahn eines Amphibs der Temnospondyli. Unterperm; Ryan Formation. Von berühmter Lokalität: Waurika, Jefferson County, Oklahoma/U.S.A. 3 Exemplare ca. 3- 4 mm, in Mikrozelle.
Je Mikrozelle € 10.-


 

 

Ganoidschuppen.  Von Fischen der Palaeonisciformes (Gruppe ausgestorben in der Unterkreide). Unterperm; Ryan Formation. Von berühmter Lokalität: Waurika, Jefferson County, Oklahoma/U.S.A. Guterhaltene komplette Schuppen; zwischen 11 und 13 Exemplare, ca. 1 - 1,5 mm; auf Bristolkarton 5 x 5 cm, aufgeklebt auf einer Fläche von 1 x 1 cm.
Je Präparat € 9.-
Siehe hierzu auch LEITFOSSIL.de (2004): Das Klebepräparat: Unterbringung von Kleinfossilien (Andreas E. Richter; 2.12.2004; Praktisches; 4 S., 5 Abb.).


Ohne Abbildung
 

Coelodiscus sp.  Planspirale Kleinschnecken, verkiest. Unterjura; Sinemur (Black Ven Marls). Charmouth b. Lyme Regis, Dorset/GB. Klebepräparat mit 2 Ex. ca. 3 - 4 mm.
Je Mikrozelle € 5.-


Ohne Abbildung
 

Neuropora sp.  Koralliner Schwamm; Basalskelett. Unterjura; Unterpliensbach (Schwarzjura gamma). Europa-Kanal-Baustelle b. Sulzkirchen nahe Neumarkt/Opf./Bay. Mikrozelle mit 5 Ex. ca. 2 - 3 mm.
Je Mikrozelle € 6.-


 

Suebibelus pressulus (QUENSTEDT, 1857) (links) + Suebibelus pressuloides RIEGRAF, 1981. Belemnitenrostren. Ca. 6,5 - 9 mm. Oberjura, Unteroxford (Weißjura alpha). Sengenthal-Winnberg b. Neumarkt/Opf./Bay. Besonderheit: Suebibelus pressulus ist die kleinste weltweit bekannte Belemnitenart. Klebepräparat mit je einem Rostrum der beiden Arten.
Je Präparat € 15.-


 

Sphenodus longidens (AGASSIZ).  Haizähne. Oberjura; Mitteloxford (Weißjura alpha; Schwammmergel). Sengenthal-Winnberg b. Neumarkt/Opf./Bayern. Je ca. 0,9 cm; in Mikrozelle. Sehr selten.
Je Mikrozelle € 9.-


Ohne Abbildung
 

Sphenodus longidens (AGASSIZ). Haizähne. Oberjura; Unterkimmeridge (Weißjura gamma; platynota-Zone). Steinbruch am Blasienberg b. Kirchheim/Ries, unweit Bopfingen/Württ. Mikrozelle mit einem Ex. ca. 8 - 10 mm.
Je Mikrozelle € 8.-


 

Schwammnadeln (Sklerite).  Verschiedene Typen, u.a. Tetraxone (Dichotriaene), Triaxone, Monaxone (z.B. Orthotriaene), Desmone. Oberjura; unteres Untertithon (Weißjura zeta 2; Nattheimer Riffschuttkalk). Nattheim bei Heidenheim, Schwäbische Alb/Württemberg. Mit Salzsäure freigeätzt. Klebepräparate mit jeweils 35 Skleriten, ca. 0,5 - 4 mm. Die Anordnung entspricht dem gezeigten Beispiel.
Je Präparat € 33.-


Ohne Abbildung
 

Ismenia pectunculoides (SCHL.).  Oberjura; unt. Untertithon (Weissjura zeta 2; Nattheimer Riffschuttkalk). Gerstetten, Heidenheimer Alb, E Geislingen/Steige/Württ. Mit Salzsäure freigeätzt. Mikrozelle mit 3 Ex. ca. 3 bis 5 mm.
Je Mikrozelle € 5.-


 

Aconeceras nisum (ORB.).  Pyritisierte Ammoniten, ca. 5 - 6 mm. Besonderheit: Hervorragend erhaltene Embryonalkammer. Ultraschall-gereinigt. Unterkreide; Apt (Gargasien). La Tuilière b. Apt, Dép. Vaucluse/F. Weitere Infos in "Klassische Fundstellen der Paläontologie II", 1990. Klebepräparat.
Je Präparat € 9.-
Zur Lokalität siehe LEITFOSSIL.de (2003): la Tuilière/Provence (Unterkreide) (Andreas E. Richter; Fundstellen; 4 S., 4 Abb.).


Ohne Abbildung
 

Terebratulina cf. martiniana ORB.  Unterkreide; Oberalb. Rautheim b. Braunschweig/Niedersachsen. Klebepräparat; 2 komplette Gehäuse (Stielklappe unten/oben) und je 1 Stiel-/Armklappe mit Innenseite nach oben eingeklebt; je ca. 3 - 4 mm. Ultraschall-gesäubert.
Je Präparat 9.-


Ohne Abbildung
 

Isocrania costata (SOW.).  Brachiopioden. Oberkreide; Untermaastricht. Steilufer zwischen Saßnitz und Königsstuhl/Rügen. 2 Ex. (je eine Klappe) ca. 2,5 - 4 mm. Ultraschall-gereinigt.
Je Mikrozelle € 7.-
Zur Lokalität siehe LEITFOSSIL.de (2003): Exkursion an Rügens schönster Küste (Klaus Dieter Jänicke; 21.4.2004; Fundstellen; 5 S., 11 Abb.).


Ohne Abbildung
 

Terebratulina longicollis STEINICH.  Brachiopode. Oberkreide; Untermaastricht. Steilufer zwischen Saßnitz und Königsstuhl/Rügen.Doppelklappig; ca. 2,5 - 3,5 mm. Ultraschall-gereinigt.
Je Mikrozelle € 6.-
Zur Lokalität siehe LEITFOSSIL.de (2003): Exkursion an Rügens schönster Küste (Klaus Dieter Jänicke; 21.4.2004; Fundstellen; 5 S., 11 Abb.).


Ohne Abbildung
 

Terebratulina gracilis (SCHL.).  Brachiopode. Oberkreide; Untermaastricht. Steilufer zwischen Saßnitz und Königsstuhl/Rügen. Doppelklappig; ca. 3 - 4 mm. Ultraschall-gereinigt.
Je Mikrozelle € 6.-
Zur Lokalität siehe LEITFOSSIL.de (2003): Exkursion an Rügens schönster Küste (Klaus Dieter Jänicke; 21.4.2004; Fundstellen; 5 S., 11 Abb.).


Ohne Abbildung
 

Terebratulina faujasi (ROEM.).  Brachiopode.Oberkreide; Untermaastricht. Steilufer zwischen Saßnitz und Königsstuhl/Rügen. Doppelklappig; ca. 3 - 4 mm. Ultraschall-gereinigt.
Je Mikrozelle € 6.-
Informationen zur Lokalität siehe "LEITFOSSIL", 2004, "Fundstellen".


Ohne Abbildung
 

Argyrotheca bronni (ROEMER).  Brachiopode. Oberkreide; Untermaastricht. Steilufer zwischen Saßnitz und Königsstuhl/Rügen. Doppelklappig; ca. 2,5 - 4 mm. Ultraschall-gereinigt.
Je Mikrozelle € 7.-
Zur Lokalität siehe LEITFOSSIL.de (2003): Exkursion an Rügens schönster Küste (Klaus Dieter Jänicke; 21.4.2004; Fundstellen; 5 S., 11 Abb.).


Ohne Abbildung
 

Lunulites cf. goldfussi HAG.  Cheilostomate Bryozoen; schalenförmige Kolonien. Oberkreide; Untermaastricht. Strand "Fahrnitzer Ufer", Jasmund/Rügen. Mikrozelle mit 4 Ex. ca. 3 - 5 mm. Ultraschall-gereinigt.
Je Mikrozelle € 4.50
Zur Lokalität siehe LEITFOSSIL.de (2003): Exkursion an Rügens schönster Küste (Klaus Dieter Jänicke; 21.4.2004; Fundstellen; 5 S., 11 Abb.).


 

Siderolites calcitropoides LAMARCK, 1801.  Foraminiferen der Rotaliina; Rotaliacea. Obermaastricht (Maastricht Formation). Steinbruch ENCI, St. Pietersberg, Maastricht/Holland. Mikrozelle mit ca. 15 Ex. ca. 2 - 4 mm. Vier- bis sechsstrahlige sternförmige Art.
Je Mikrozelle € 7.-


 

Hyposalenia heliophora AGASSIZ & DESOR.  Seeigel. Paläozän; Dan (Houten Formation, Kalksteen van Geulhem). Vroenhoven, Prov. Limburg/Belgien (W Maastricht/NL). Komplette hohle Coronen. Mikrozelle mit einem Ex. ca. ca. 2 - 3 mm.
Je Mikrozelle € 10.-


Ohne Abbildung
 

Alveolina cf. oblonga ORB.  Foraminiferen. Eozän (Cuis). Couloisy E Compiègne. Mikrozelle mit 3 Ex. ca. 3 - 5 mm.
Je Mikrozelle € 4.-


Ohne Abbildung
 

Steganomphalus parisiensis (ORB.).  Operculi (Schneckenverschlussdeckel). Eozön; Lutet ("Calcaire grossier"). Mouchy, Dép. Oise, Pariser Becken/F. Klebepräparat mit 2 Ex. je ca. 3 - 3,5 mm.
Je Präparat € 7.-
Informationen zur Lokalität siehe "LEITFOSSIL", 2004, "Fundstellen".


Ohne Abbildung
 

Fabularia discolithes DEFR.  Foraminiferen. Tertiär; Eozän (Mittellutet). Château-Rouge, Pariser Becken/F. Mikrozelle mit 2 Ex. ca. 4 - 6 mm.
Je Mikrozelle € 8.-


 

Turbinolia cf. vincenti GLIBERT.  Einzelkorallen. Eozän; Oberlutet (Lédien; Sand von Balegem). Oosterzele unweit Balegem b. Gant/Belgien. Mikrozelle mit 5 Ex. ca. 4 - 5 mm, leicht abgerollt.
Je Mikrozelle € 4.-


Ohne Abbildung
 

Myliobatis cf. dixoni AGASSIZ.  Rochenzähne ("Kauplatten"). Eozän; Oberlutet (= Ledien). Klassische Lokalität: Balegem b. Gant/Belgien. Mikrozelle mit 3 kompletten Ex. ca. 6 - 9 mm.
Je Mikrozelle € 4.50


 

Pseudosciurus cf. suevicus HENSEL.  Kralle eines Hörnchens der Pseudosciuridae, Theridomorpha. Mitteloligozän. Spaltenfüllung im Steinbruch bei Mähringen N Ulm/Schwäbische Alb/Württemberg. Ein Exemplar; ca. 5 - 6 mm, in Mikrozelle.
Je Mikrozelle 8.-


Ohne Abbildung
 

Eotrigonodon serratus (GERV.).  Teleostier der Pleuronectiformes. Zähne. Eozän; Oberlutet (= Ledien). Klassische Lokalität: Balegem b. Gant/Belgien. 2 Ex. ca. 0,6 - 0,7 cm.
Je Mikrozelle € 6.-


 

Typhis sp. sp.  Schnecken. Oberoligozän; Chatt A/B. Kobrow S Sternberg unweit Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern. Aus dem Verwitterungsmantel des "Sternberger Kuchens". Klebepräparat mit 5 Ex. ca. 2 - 3 mm, in Mikrozelle.
Je Präparat € 8.-
Zur Fazies sh. "FOSSILIEN" 4/1999, 243 ff. Informationen zur Lokalität allgemein siehe "LEITFOSSIL", 2004, "Fundstellen".


 

Eulepidina cf. morgana (MICHELOTTI).  Foraminiferen der Rotaliina; Orbitoidacea. Oberoligozän; Chatt. Tercis-les-Bains SW Dax, Dép. Landes/SW-Frankreich. Mikrozelle mit 3 Ex. ca. 3,5 - 4,5 mm. Art mit kräftigen Warzen.
Je Mikrozelle 6.-


Ohne Abbildung
 

Ophisaurus ulmensis GERHARDT.  Panzerplatten eines Reptils aus der Eidechsengruppe (Lacertilia). Oberoligozän. Spaltenfüllung von Herrlingen b. Ulm/Württ. Mikrozelle mit 6 Ex. ca. 3 - 5 mm.
Je Mikrozelle € 6.-


 

Fledermaus.  (Bat).  Unterkiefer mit Bezahnung (2 guterhaltene Zähne). Oberoligozän. Spaltenfüllung von Herrlingen b. Ulm/Württ. Mikrozelle mit Kieferteil ca. 0,4 - 0,7 cm. Sehr selten.
Je Mikrozelle € 10.-


Ohne Abbildung  

Murravia catinuliformis (TATE).  Brachiopoden. Miozän (Port Campbell Limestone). Portland, Victoria/Australien. Mikrozelle mit 2 kompletten doppelklappigen Brachiopoden ca. 3 - 4 mm.
Je Mikrozelle € 8.-


Ohne Abbildung   Sclyorhinus distans (PROBST).  Haizähne. Untermiozän; Burdigal. Pignan, W Montpellier, Dép. Hérault, Languedoc/F. Ausgezeichnet erhalten, mit Wurzel. 2 Ex. ca. 2 - 4 mm.
Je Mikrozelle € 8.-

Ohne Abbildung   Operculina complanata DEFR.  Foraminiferen. Untermiozän; Burdigal. Von berühmter klassischer Lokalität: Saucats, Dép. Gironde/F. Mikrozelle mit 3 Ex. ca. 2 - 4 mm.
Je Mikrozelle € 5.-

Ohne Abbildung   Coelorhynchus toulai (SCHUB.).  Otolithen ("Gehörsteine"). Mittelmiozän; Baden (Tonfazies). Sooss bei Baden S Wien/A. Mikrozelle mit 2 Ex. ca. 6,5 - 8,5 mm.
Je Mikrozelle € 6.-

Ohne Abbildung   Amphistegina mammilla (FICHTEL & MOLL, 1798)  (syn. Amphistegina haueriana ORBIGNY, 1846).  Foraminiferen; Orbitoidacea. Mittelmiozän; Baden ("Amphisteginen-Mergel"). Von berühmter klassischer Lokalität: "Grünes Kreuz", Nußdorf NW Wien, Wiener Becken/A. Mikrozelle mit ca. 20 Ex. ca. 1,5 - 3 mm.
Je Mikrozelle € 5.-

  Amphistegina mammilla (FICHTEL & MOLL, 1798) (syn. Amphistegina haueriana ORBIGNY, 1846).  Foraminiferen der Orbitoidacea. Mittelmiozän; Baden ("Amphisteginen-Mergel"). Von berühmter klassischer Lokalität: "Grünes Kreuz", Nußdorf NW Wien, Wiener Becken/A. Klebepräparat mit zwei orientiert eingeklebten Exemplaren: Unterseite und Oberseite. Die Unterseite ist erkennbar an kleinen im Außenbereich zwischengeschalteten Sekundärkammern.
Je Präparat € 7.-

  Amphistegina mammilla (FICHTEL & MOLL, 1798) (syn. Amphistegina haueriana ORBIGNY, 1846).  Foraminiferen der Orbitoidacea. Mittelmiozän; Baden ("Amphisteginen-Mergel"). Von berühmter klassischer Lokalität: "Grünes Kreuz", Nußdorf NW Wien, Wiener Becken/A. Ontogenese: Klebepräparat mit 11 Exemplaren von 0,7 bis 2,5 mm. Ein Exemplar von der Unterseite, alle anderen von der Oberseite sichtbar. Die Unterseite ist erkennbar an kleinen im Außenbereich zwischengeschalteten Sekundärkammern.
Je Präparat € 12.-

  Gadus morhua (LINNÉ).  Kabeljau. Otolithen. Rezent. Nordsee. Ca. 1,2 - 1,4 cm. Schönes Vergleichsmaterial zu fossilen Fisch-Gehörsteinen.
Je Exemplar € 7.-

Ohne Abbildung   Gliridomorpha (Bilche).  Molar oder Prämolar eines Kleinsäugers. Obermiozän (Spaltenfüllung). Von berühmter klassischer Lokalität: Halbinsel Gargano/I. Mikrozelle mit einem Zahn ca. 2 - 3 mm.
Je Mikrozelle € 6.-

Ohne Abbildung   Microtia sp. Molar eines wühlmausähnlichen Kleinsäugers. Obermiozän (Spaltenfüllung). Von berühmter klassischer Lokalität: Halbinsel Gargano/I. Mikrozelle mit einem Zahn ca. 2 - 3 mm.
Je Mikrozelle € 5.-

Ohne Abbildung   Cypris risgoviensis SIEBER.  Muschelkrebse. Tertiär; Obermiozän (Sarmat). Aus dem Riesseekalk von Hainsfarth, Nördlinger Ries/Bay. Mikrozelle mit ca. 20 Ex. je ca. 1 mm, ein- und doppelklappig.
Je Mikrozelle € 6.-

 

Colliolus friedbergeri (CHAIME &. DUVALIER).  Otolith ("Fisch-Gehörstein"). Tertiär; Miozän (Hemmoor; Aalten Member, Miste Bed). Miste bei Winterswijk/Niederlande. Mikrozelle mit 5 Exemplaren ca. 5 - 7 mm.
Je Mikrozelle € 9.-


Ohne Abbildung
 

Textularia sagittula DEFR.  Agluttinierende Foraminifere ("Sandschaler"). Unterpliozän. Águilas, Prov. Murcia/Südspanien. Mikrozelle mit 5 Ex. ca. 2 - 3 mm.
Je Mikrozelle € 7.-


 

Planularia cassis (Ficht. & MOLL).  Foraminiferen. Unterpliozän. Cortijo de los Andújares, Prov. Almería, Andalusien/Südspanien. Mikrozelle mit 3 Ex. ca. 2 - 3,5 mm.
Je
Mikrozelle € 7.-
Zur Lokalität siehe auch LEITFOSSIL.de (2003; auf Jahrgangs-CD 2004): Cortijo de los Andújares/Andalusien (Pliozän) (Andreas E. Richter; 2003; Fundstellen; 7 S., 5 Abb.).


 

Marginulina costata (BATSCH).  Foraminiferen. Unterpliozän. Cortijo de los Andújares, Prov. Almería, Andalusien/Südspanien.Mikrozelle mit 5 Ex. ca. 2,5 - 4 mm. Siehe auch "Top Aktuell! - Lokalität Cortijo de los Andújares" und "FOSSILIEN" 3/2003.
Je
Mikrozelle € 6.-
Zur Lokalität siehe auch LEITFOSSIL.de (2003; auf Jahrgangs-CD 2004): Cortijo de los Andújares/Andalusien (Pliozän) (Andreas E. Richter; 2003; Fundstellen; 7 S., 5 Abb.).


 

12 verschiedene Foraminiferenarten  (meist 2 Exemplare pro Art; insgesamt 21 Exemplare): Textularia sp., Dorothia gibbosa (ORB.), Spiroloculina rotunda (ORB.), Quinqueloculina sp., Pyrgo intermedia FORNASIN , Triloculina trigonula (LAM.), Discorbis orbicularis (TERQU.), Cancris auriculus (FI. & MOLL), Ammonia beccarii (L.), Elphidium crispum (L.), Cibicides lobatus (WALKER & JACOB), Nonion boueanum (ORB.).  Pliozän; Piacenziano. Badagnano ("Rio Carbonara") unweit Castell d'Arquato, Prov. Piacenza/I. Klebepräparat. Fossilien ultraschallgereinigt; je ca. 0,5 - 1,2 mm. Gut geeignet zur Vergleichsbestimmung neogener Eigenfunde.
Je Präparat € 32.-


 

Ammonia beccarii (LINNÉ).  Foraminiferen der Rotaliina; Rotaliacea. Pliozän. Poggio alla Staffa bei San Gimignano, Prov. Firenze, Toskana/I. Klebepräparat mit 4 Exemplaren ca. 1,2 - 1,5 mm. Gegenüberstellung von links- und rechtsgewundenen Exemplaren (2/2), sichtbar von Nabel-/Spiralseite.
Je Präparat € 10.-


 

Stratiotes intermedium.  Samen. Ähnlich der rezenten "Krebsschere" Stratiotes aloides; Hydrocharitacea. Oberpliozän. Tienraij N Venlo, Limburg/Holland. 2 Ex. ca. 0,7 - 0,9 cm, in Mikrozelle.
Je Mikrozelle € 7.-


 

Vitis sylvestris GMELIN.  Samen. "Wildrebe", Weingewächs. Vitaceae. Oberpliozän. Tienraij N Venlo, Limburg/Holland. 2 Ex. ca. 0,4 cm, in Mikrozelle.
Je Mikrozelle € 7.-


Ohne Abbildung
 

Caecum cf. regulare CARP.  Stabförmige leicht gebogene Schnecken der Taenioglossa. Oberpliozän (Caloosahatchee Form.). Cape Coral, Lee County, Florida/U.S.A. Mikrozelle mit 3 Ex. ca. 1,5 - 2 mm.
Je Mikrozelle € 4.-


 

Anisus leucostomus (MILLET).  Schnecken. Quartär; Unterer Travertin (Rügen-Warmzeit zwischen Saale 3 und 2; ca. 140.000 Jahre). Berühmte Lokalität: Ehringsdorf b. Weimar/Thüringen. Klebepräparat mit 4 Ex. ca. 2 - 4,5 mm. Ultraschallgereinigt.
Je Mikrozelle € 9.-


 

Globigerinenkonzentrat.  Mit einigen anderen Foraminiferentypen. Mikrozelle sehr reichlich bodenbedeckend gefüllt (Tausende von Mikrofossilien, ca. 0,2 - 0,6 mm). Quartär; Tyrrhen ("Milazziano"). Punta Mazzo, Capo di Milazzo N Milazzo, Nordsizilien/Italien.
Je Mikrozelle € 8.-


Ohne Abbildung
 

Chladophora prolifera (ROTH) KÜTZ.  Grünalgen (Klasse Chlorophycea). Rezent. Mittelmeerküste bei Santa Pola, Prov. Alicante/E. Mikrozelle mit dichotom verzweigtem Thalli-Büschel von ca. 5 - 8 mm Länge.
Je Mikrozelle € 4.-


Ohne Abbildung
 

Miniacina miniacea (LINNÉ).  Foraminifere, rotfarben, baumförmig. Rezent aus dem Mittelmeer bei San Juan de los Terreros, Prov. Almería, Andalusien/Südspanien. Robuste fixisessile Art des Küstenbenthos. Mikrozelle mit einem Ex. ca. 3 - 5 mm.
Je Mikrozelle € 4.-


Ohne Abbildung
 

Amphistegina sp.  Foraminiferen. Rezent. Cap Boucan Canot, Westküste Ile-de-la-Réunion, Indischer Ozean. Dick-linsenförmige Gehäuse mit klaren Calcitzentren im Nabelbereich. Mikrozelle mit über 100 Ex. (bodenbeckend), je ca.1 mm.
Je Mikrozelle € 7.-


 

Baculogypsina sphaerulata (PARKER & JONES).  Foraminiferen. Rezent. Aus Strandsand, der wegen der extrem reichen Foraminiferenführung "Foraminiferensand" genannt wird. Okinawa/Japan. Mikrozelle mit 25 Exemplaren ja ca. 1,5 - 2,5 mm.
Je Mikrozelle 7.-


 

Calcarina spengleri (GMELIN, 1788).  Foraminiferen. Rezent. Aus Strandsand, der wegen der extrem reichen Foraminiferenführung "Foraminiferensand" genannt wird. Okinawa/Japan. Mikrozelle mit 15 Exemplaren ja ca. 1,5 - 2,5 mm.
Je Mikrozelle € 7.-


Ohne Abbildung
 

Schlumbergerella floresiana (SCHLUMBERGER).  Foraminiferen; Rotaliacea, Calcarinidae; kugelige bis tetraedrische Gehäuse. Rezent. Am Fundort extrem häufig: Der Strandsand besteht fast nur aus Gehäusen dieser Art: "Foraminiferensand". Sanur Beach, Bali/Indon. Mikrozelle mit ca. 30 Ex. ca. 1,4 - 2,5 mm.
Je Mikrozelle € 5.-


 

Octocorallia-Spiculae.  Octocorallia: Unterklasse der Anthozoa (Korallen ohne Kalksepten; "Weichkorallen"). - Calcitnadeln, leicht gekrümmt, teils mit Warzen besetzt. Rezent. Ho-Cho-Bucht, Ko-Samit/Thailand. Klebepräparat mit 9 orientiert eingeklebten Ex. ca. 1,5 - 2,5 mm.
Je Präparat € 8.-


Ohne Abbildung
 

Psammechinus microtuberculatus (BLAINV.).  Reguläre Seeigel. Gehäuse juveniler Formen; kleinstes Ex. knapp postmetamorphos. Rezent. Mittelmeerküste bei San Juan de los Terreros, Prov. Almería/E. Mikrozelle mit 3 Ex. ca. 1, 2 bis 3 mm.
Je Mikrozelle € 7.-


Ohne Abbildung
 

Smaragdia viridis (LINNÉ).  Schnecke. Kleinwüchsige Art der Fam. Neritidae. Rezent. Mittelmeerküste bei San Juan de los Terreros, Prov. Almería/E. Grünfarben, teils mit Zeichnung. Mikrozelle mit einem Ex. ca. 2,5 - 4 mm.
Je Mikrozelle € 4.50


Ohne Abbildung
 

Peringia ulvae (PENN.)  ("Hydrobia ulvae"; Hydrobiidae; "Wattschnecke"). Rezent. Brackwasserschnecke, massenhaft im Schlick des Wattenmeers auftretend. Wattenmeer b. St. Peter-Ording SW Husum/Schleswig-Holstein. Mikrozelle mit ca. 25 Ex. ca. 2 - 5 mm.
Je Mikrozelle € 4.-


 

Truncatella hammersmithi (CHARP.).  Kleinwüchsige Schneckenart. Rezent. Mittelmeerküste bei San Juan de los Terreros, Prov. Almería/E. 2 Exemplare je ca. 3 - 4 mm.
Je Mikrozelle € 5.-


Ohne Abbildung
 

Truncatella subcylindrica (LINNÉ).   Kleinwüchsige Schneckenart. Mittelmeerküste bei San Juan de los Terreros, Prov. Almería/E. Mikrozelle mit 3 Ex. ca. 3 - 4 mm.
Je Zelle € 4.50


Ohne Abbildung
 

Modiolus adriaticus (LAMARCK).  Muscheln. Jugendliche Ex. Rezent. Mittelmeerküste bei San Juan de los Terreros, Prov. Almería/E. Mikrozelle mit 2 doppelklappigen Ex. ca. 3 - 4 mm.
Je Mikrozelle € 5.-


 

Sparus auratus (LINNÉ)  (syn. Chrysophrys auratus; Goldbrasse). Fam. Sparidae (Meerbrassen). Rezent. Klebepräparat in Mikrozelle mit 5 Zähnen ca. 1 - 3 mm. Gutes Vergleichsmaterial zu entsprechenden fossilen Zähnen des Neogen (Zähne der Gattungen Sparus und Chrysophrys sind im Neogen häufig). Mittelmeer bei Garucha, Prov. Almería/Spanien.
Je Präparat € 7.-


Mikroproben


Mikroproben - der Werdegang

Um einmal Aufwand und Arbeitszeit klarzumachen, die zur Bereitstellung von Mikroproben anfallen können, beschreiben wir hier mal kurz den Weg der "Mikroprobe Oberjura - Mitteloxford von Sengenthal".

Es beginnt mit der Bergung des Rohmaterials - 30 Kilogramm Mergel (Trockengewicht). Einweichen in einem Trog, vielfach Rühren und Umschaufeln und jeweils Abgießen der Trübe. Das dauert einige Tage.

Dann Sieben - zuerst werden die ganz groben Anteile ausgesiebt, also die ungelösten Mergel- und Kalkmergelbrocken. Dies geschieht mit einem Sieb der Maschenweite 10 mm. Der Durchfluss wird gesammelt. Verbleibende Trockenmasse dieser Übergröße: 3600 Gramm (wird aufbewahrt; kann später bei Bedarf noch aufgeschlossen und gesiebt werden).

Danach Sieben des Durchflussmaterials vom vorhergehenden Siebgang, mit der Maschenweite 2,2 mm; der Durchfluss wird wieder gesammelt. Verbleibende Trockenmasse dieser Fraktion (2,2 - 10 mm) 990 Gramm (wird aufbewahrt; kann später bei Bedarf noch aufgeschlossen und gesiebt werden).

Schließlich Sieben mit einem Feinsieb der Maschenweite 0,3 mm. Diese Fraktion (0,3 - 2,2 mm) wird nun mit Wasserstoffperoxid geschlämmt, dann nochmals gesiebt. Verbleibende Trockenmasse 1250 Gramm.

Damit sind vom Ausgangsmaterial (= 30 Kilogramm) 1250 Gramm übriggeblieben zur Auswertung der Mikrofossilien.

Zum Schlämmen und Aufschließen siehe LEITFOSSIL.de:
Proben schlämmen - genau beschrieben (Andreas E. Richter; 14.9.2004; Mikromania; 9 S., 15 Abb.).
Aufschließen von Tonmergelgesteinen zur Mikrofossil-Gewinnung (Andreas E. Richter; 20.4.2007; Mikromania; 12 S., 24 Abb.).


 

Mikroprobe Unterdevon.  Fossilkonzentrat. Lochkov (Gedinne; Nogueras Formation). Viñas b. Sta. Cruz S Cariñena, Prov. Zaragoza, NE-Spanien. Mikrozelle mit Fossilkonzentrat ca. 0,5 - 2 mm. Enthalten sind zahlreiche Hautzähne von Machaeracanthus sp. und anderen Formen der Acanthodii ("Stachelhaie"), Climatiiformes.
Je Mikrozelle € 12.-
Profil und Fauna sind beschrieben in MADER, H. (1986): Schuppen und Hautzähne von Acanthodiern und Elasmobranchiern aus dem Unter-Devon Spaniens (Pisces)
Das abgebildete Klebepräparat wurde aus entsprechendem Probenmaterial hergestellt; es gehört nicht zum Lieferumfang.


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Unterdevon.  Fossilkonzentrat. Fraktion ca. 0,2 - 1,3 mm. Lochkov (Gedinne; Luesma Formation). Poyales b. Sta. Cruz S Cariñena, Prov. Zaragoza, NE-Spanien. Enthalten sind zahlreiche Hautzähne von Cheiracanthoides? und anderen Formen der Acanthodii ("Stachelhaie"), Climatiiformes sowie Tentakuliten. Eine gefüllte Mikrozelle zum selbst Auslesen.
Je Mikrozelle € 12.-
Profil und Fauna sind beschrieben in MADER, H. (1986): Schuppen und Zähne von Acanthodiern und Elasmobranchiern aus dem Unter-Devon Spaniens (Pisces).


 

Mikroprobe Oberdevon. mit Conodonten: cf. Palmatolepis, cf. Ancyrodella, etc. Oberdevon; Frasne (Adorf I). NW-Fuß Eisenberg SE Brilon-Messinghausen, Sauerland/NRW. Fraktion 0,3 - 1 mm; gefüllte Mikrozelle (12-mm-Loch) zum selbst Auslesen. Vermutlich hunderte Conodontenreste, darunter natürlich zahlreiche zerbrochene Exemplare, aber auch viele guterhaltene. Nicht ultraschallbehandeln - bruchgefährdet!
Je Mikrozelle € 13.-
Das abgebildete Klebepräparat wurde aus entsprechendem Probenmaterial hergestellt; es gehört nicht zum Lieferumfang. Es handelt sich um Conodonten, links/rechts aus dem Gebiss.


 

Mikroprobe Trias.  Schlämmprobe, Fraktion 0,2 - 1,5 mm. Obertrias (Bull Canyon Formation). New Mexico/U.S.A. Mit leicht gebogenen winzigen Reptilzähnen (u.a. cf. Coelophysis, Zähne von jugendlichen Tieren; ca. 0,5 - 1,2 mm), opak, mit glasklarer Spitze, sowie selten größeren Zähnen mit gesägter Kante. Ca. 25 Gramm; reicht für ca. 20 locker gestreute Ausleseschalen. Tests ergaben in dieser Menge einen Fossilgehalt von rund 40 Zähnen. Das Bild zeigt ausgelesene Zähne.
Je Probe € 8.-


 

Mikroprobe Unterjura.  Sehr fossilreiche Schlämmprobe. Fraktion ca. 1,6 - 3,5 mm. Unterpliensbach (Schwarzjura gamma). Europa-Kanal-Baustelle b. Sulzkirchen, bei Neumarkt/Opf/Bayern. Besteht praktisch nur aus Seelilienresten (Pinnula, Cirrenglieder, Kelchteile, Stielglieder von Chladocrinus und Balanocrinus) sowie aus Seeigelgebissteilen und -stacheln, Schlangen- und Seesternresten, Schwämmen (Neuropora); weiterhin enthalten Foraminiferen (Lenticulina, Nodosaria), Ostrakoden (z.B. Hungarella, oft doppelklappig), sehr selten Haizähne. Ca. 40 Gramm.
Je Probe € 10.-


 

Mikroprobe Mitteljura.  Set mit 3 Schlämmproben [Fossilschill (Bioklast)]: 0,2 - 0,5 mm (40 Gramm), Fraktion 0,5 - 1 mm (50 Gramm), Fraktion 1 - 4 mm (70 Gramm). Mitteljura; Bathon ("Calcaire de Langrune"; Discus-Zone, Hollandi-Subzone). Luc-s-Mer W Ouistreham, Département Calvados/Frankreich. Extrem fossilreich. Seelilien-, Seeigel-, See- und Schlangensternreste, Schnecken (selten auch Pileolus), Bryozoen, Brachiopoden (oft komplette Gehäuse, um ca. 1 mm Größe = unmittelbar oberhalb der Fossilisationsgröße; selten auch Rioultina), Wurmröhren, Muscheln und Austern, Korallen. Die Proben enthalten Tausende von Fossilien.
Je Set mit 3 Fraktionen € 14.-
Siehe hierzu LEITFOSSIL.de (2005): Mikrofauna des "Calcaire de Langrune"/Calvados (Andreas E. Richter; 7.5.2005; Mikromania; 14 S., 36 Abb.). Das obere Bild zeigt aus den Proben ausgelesene Fossilien. Das auf den unteren Bildern gezeigte Klebepräparat wurde aus entsprechendem Fossilmaterial hergestellt; es gehört nicht zum Lieferumfang. Bildgröße der mittleren Abbildung 4,7 x 2,1 cm, der unteren Abbildung 2,6 x 1,9 cm.


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Oberjura.  Schlämmprobe; Fraktion ca. 0,3 - 2,2 mm. Oberjura; Mitteloxford (Weißjura alpha). Sengenthal/Winnberg bei Neumarkt/Oberpfalz./Bayern. Enthalten sind selten Foraminiferen (z.B. Ammobaculites, Astracolus, Lenticulina, Marginulinopsis, Saracenaria, Spirillina), relativ viele Schlangensternwirbel (für den Nichtgeübten im ungesäuberten Zustand nur schwer erkennbar!), Seelilien- und Seeigelteile, Pellets usw., sehr selten Brachiopoden und Haizähne. Am besten in kleinen Portionen vor dem Auslesen Ultraschallen. Ca. 8 Gramm; in Glasröhrchen.
Je Probe € 7.-


 

Mikroprobe Oberjura.  Schlämmprobe aus Ätzrückstand, Fraktion 0,2 - 4,5 mm (lange dünne Nadeln). Schwammnadeln (Sklerite) (unausgelesen). Verschiedene Typen, u.a. Monaxone (z.B. Orthotriaene), Triaxone, Tetraxone (Dichotriaene), Desmone, dazwischen Kieselknöllchen; sehr selten Foraminiferen. Oberjura; unteres Untertithon (Weißjura zeta 2; Nattheimer Riffschuttkalk). Nattheim bei Heidenheim, Schwäbische Alb/Württemberg. Mit Salzsäure freigeätzt. Ca. 1 ccm in Glasröhrchen.
Je Probe € 9.-
Die Abbildung zeigt aus einer solchen Probe ausgelesene Schwammnadeln.


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Unterkreide.  Schlämmprobe. Fraktion ca. 0,2 - 2 mm. Reichlich Foraminiferen; dominant ist Palorbitulina cf. lenticulina (BLUMENBACH) in allen Größenstadien, seltene weitere Foraminiferen, verschiedene Ostrakodenarten. Unterkreide; Apt. Morella, Prov. Castellón/NE-Spanien. Ca. 2,5 ccm.
Je Probe € 7.-


 

Mikroprobe Oberkreide.  Schlämmprobe aus dem Lockermaterial des Klifffußes. 2 Fraktionen: Ca. 0,5 - 4,5 mm und ca. 4,5 - 8 mm. Mit reichlich Großforaminiferen der Art Orbitoides faujasi (DEFRANCE), in der feinen Fraktion weitere Foraminiferen, Bryozoen, Seeigelstacheln, sehr selten Schnecken; in der gröberen Fraktion Bryozoen, sehr große Orbioiden, kleine Austern und Seeigelstacheln (meist Fragmente). Oberkreide; Maastricht. Talmont, Département Charente-Maritime/Frankreich. Je Fraktion 250 Gramm.
Je Set mit 2 Fraktionen € 10.-

Die Abbildungen zeigen aus den Proben ausgelesene Fossilien.


 

Mikroprobe Oberkreide.  Set mit 3 Schlämmproben: Fraktion 0,2 - 0,5 mm [25 Gramm; zahlreiche Foraminiferen (formenreich), viele Pellets, selten Ostrakoden, Stachelhäuter-Reste, Bryozoen, Brachiopoden, triaxone Schwammnadeln]; Fraktion 0,5 - 1 mm [40 Gramm; zahlreiche Pellets (glattschalig und glänzend, mit schöner Zeichnung - "marmoriert"), selten Stachelhäuter-Reste, Bryozoen, Foraminiferen und Ostrakoden]; Fraktion 1 - 5 mm [70 Gramm; zahlreiche Stachelhäuter-Reste (Seelilien prominent, Seesterne, Schlangensterne, Seeigel), seltener Bryozoen, Brachiopoden, Pellets, sehr selten Foraminiferen, Ostrakoden, Muscheln, Panzerplatten von Entenmuscheln, Haizähne, Fischreste]. Obermaastricht (Maastricht Formation). Steinbruch ENCI, St. Pietersberg, Maastricht/Holland. Proben enthalten Tausende von Fossilien.
Je Set mit 3 Fraktionen € 13.-


 

Mikroprobe Oberkreide.  Schlämmprobe; Fraktion 2 - 5 mm. Steinbruch ENCI, St. Pietersberg, Maastricht/Holland. Vor allem Foraminiferen der großwüchsigen Arten Siderolites calcitropoides LAMARCK, 1801, Lepidorbitoides minor (SCHLUMBERGER, 1901) und (seltener) Omphalocyclus macroporus (LAMARCK, 1816). Obermaastricht (Maastricht Formation). 30 Gramm; enthält Hunderte von Fossilien.
Je Probe € 7.-
Die Abbildung zeigt aus dem Probenmaterial ausgelesene Foraminiferen der Art Siderolithes calcitropoides.


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Oberkreide.  Schlämmprobe; Fraktion 2 -5 mm. CBR Romontbos bei Eben-Emael, N Liège/Belgien. Vor allem Foraminiferen der großwüchsigen Arten Siderolites calcitropoides LAMARCK, 1801, Lepidorbitoides minor (SCHLUMBERGER, 1901) und (seltener) Omphalocyclus macroporus (LAMARCK, 1816). Obermaastricht (Maastricht Formation). 30 Gramm; enthält Hunderte von Fossilien.
Je Probe € 7.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Oberkreide.  Schlämmprobe. Fraktion 0,5 - 2 mm. Oberkreide; Maastricht. Aus dem Spülsaum Kreideabbruch Kolliger Bach, Sassnitzer Küste, Rügen/Mecklenburrg-Vorpommern. Vorherrschend Bryozoenreste, dazu Foraminiferen, selten winzige Brachiopoden und noch viel seltener Salenien (S. pygmaea). Ca. 30 Gramm.
Je Probe € 7.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Dan.  Schlämmprobe. Fraktion 0,2 - 0,5 mm. Ältestes Tertiär; aus Grünsand (reichlich Glaukonitkörner). Nasilów, mittleres Weichseltal, S Pulawy/Polen. Sehr arten und individuenreiche Foraminiferenfauna, dazu Ostrakoden. Ca. 10 Gramm (reicht für viele Ausleseschalen). Besonderheit: Probe unmittelbar über der Kreide-Tertiär-Grenze genommen; Nasilów ist eine berühmte K/T-Boundary-Lokalität.
Je Probe € 8.-
Bestimmbar mit K. POZARYSKA, Foraminifera and Biostratigraphy of the Danian and Montian in Poland; 155 S., 9 Abb., 6 Tab., 28 Taf. Palaeont. Polonica, 14, 1965.


 

Mikroprobe Eozän.  Set mit 4 Schlämmproben: Fraktion 0,1 - 0,2 mm (10 Gramm), Fraktion 0,2 - 0,5 mm (10 Gramm), Fraktion 0,5 - 2 mm (15 Gramm), Fraktion 1,5 - 10 mm (15 Gramm). Extrem reiche Fauna: Foraminiferen (vor allem miliolide Formen; auch Alveolinen), Ostrakoden, Muscheln, Schnecken (auch Caecum), Scaphopoden, Kalkalgen, selten Seeigel-Reste (Balken, Stacheln), Seestern-Asseln, Otolithen, Würmer, Bryozoen, Korallen. Eozän; Lutet. Fercourt bei Noailles, Pariser Becken/Frankreich. Dieser Aufschluss lieferte die wohl schönste Mega- und Mikrofauna des Pariser Beckens. Seit langem erloschen.
Je Set mit 4 Proben € 19.-
Die Abbildung zeigt aus dem Probenmaterial ausgelesene Fossilien.


 

Mikroprobe Eozän.  Extrem fossilreiche Schlämmproben. 2 Fraktion: 0,2 - 0,5 mm [10 Gramm; extrem reiche Foraminiferenfauna mit absoluter Dominanz der milioliden Formen (erstaunlicherweise so gut wie keine Rotaliiden)], viele Ostrakoden, selten Kalkalgen; und Fraktion 0,5 - 1 mm [10 Gramm; reiche Foraminiferenfauna mit absoluter Dominanz der milioliden Formen (so gut wie keine Rotaliiden), viele Muscheln und Schnecken, viele Ostrakoden, selten Kalkalgen, Seeigelstacheln; sehr selten Schlangenstern-Wirbel]. Eozän; Lutet. Fleury bei Epernay, Champagne/Frankreich. Tausende von Fossilien.
Je Set mit 2 Proben € 12.-
Zur Lokalität siehe LEITFOSSIL.de (2004): Fleury/Champagne (Eozän) (Andreas E. Richter; 2003; Fundstellen; 3 S., 3 Abb.).


 

Mikroprobe Oligozän.  Set mit 2 Schlämmproben: Fraktion 0,2 - 1 mm [30 Gramm; reicht für etwa 50 normal gestreute Ausleseschalen, enthält Tausende Fossilien; Fauna extrem arten- und individuenreich: Mollusken (Schnecken oft mit Anfangswindungen) und Muscheln (oft doppelklappig), selten Scaphopoden; viele der Mollusken angebohrt durch Naticiden] in oft guter bis sehr guter Erhaltung; Foraminiferen, Otolithen, Ostrakoden, Pellets usw., selten Stachelhäuterreste, extrem selten Haizähne]; Fraktion 1 - 5 mm [100 Gramm; reicht für etwa 70 normal gestreute Ausleseschalen; enthält Tausende Fossilien; Fauna extrem arten- und individuenreich: Mollusken [Schnecken oft mit Anfangswindungen) und Muscheln (oft doppelklappig), seltener Scaphopoden; viele der Mollusken angebohrt durch Naticiden] in oft guter bis sehr guter Erhaltung; relativ viele Foraminiferen und Otolithen, selten Ostrakoden, Bryozoen, Röhrenwürmer, extrem selten Haizähne und Fischwirbel]. Oberoligozän; Chatt A/B. Kobrow S Sternberg unweit Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern. Aus dem Verwitterungsmantel des "Sternberger Kuchens". Nach dem Auslesen kurz mit Ultraschall bearbeiten; doppelklappige Muscheln und Ostrakoden aber nur im Sieb waschen (kein Ultraschall - die Klappen könnten auseinanderfallen).
Je Set mit 2 Proben € 15.-
Zu Lokalität und Fazies siehe "Fossilien" 4/1999, 243 ff.
Informationen zur Lokalität siehe "LEITFOSSIL", 2004, "Fundstellen".

Das abgebildete Klebepräparat wurde aus entsprechendem Fossilmaterial hergestellt; es gehört nicht zum Lieferumfang.


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Oligozän.  Schlämmprobe. Fraktion 0,2 - 1,5 mm. Mitteloligozän; Rupel (Unterer Meeressand). Eckelsheim NW Alzey/Mainzer Becken. Quarzsand mit Schill und Fossilien: Ostrakoden, seltener Foraminiferen (vor allem fixisessile Formen), Bryozoen, Seeigelstacheln, sehr selten Fischkugel- und -kegelzähne. Ca. 120 Gramm.
Je Probe € 8.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Oligozän.  Schlämmprobe; Fraktion 0,2 - 0,5 mm. Oligozän; Stadecken-Formation (Albig-Bank). Stadecken-Elsheim SW Mainz/Rheinland-Pfalz. Viele Schlangenstern-Wirbel und -Lateralia (sehr selten im Tertiär!), Ostrakoden (auch doppelklappig), seltener Foraminiferen und Seeigel-Reste. Etwa 10 Gramm; reicht für viele Ausleseschalen.
Je Probe € 7.-


 

Mikroprobe Oligozän.  Schlämmprobe; Fraktion 0,5 - 1 mm. Oligozän; Stadecken-Formation (Albig-Bank). Stadecken-Elsheim SW Mainz/Rheinland-Pfalz. Enthalten sind zahlreiche Schlangensternwirbel - sehr selten im Tertiär! 1,8 ccm in beschriftetem Glasröhrchen; reicht für drei dicht gestreute Ausleseschalen; Ergebnis etwa 60 bis 70 Schlangensternwirbel.
Je Probe € 12.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Miozän.  Schlämmprobe. Fraktion 0,3 - 1,3 mm. Mittemiozän. Casas de Panes, Prov. Murcia/Spanien. Enthalten sind vor allem Foraminiferen der Art Ammonia beccarii LINNÉ. Fraktion 0,2 - 2 mm. Jungtertiär; Mittelmiozän. Aus Schichten im Niveau der berühmten "Riesenaustern-Lagen" mit Crassostrea gryphoides. Ca. 50 g.
Je Probe € 4.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Miozän.  Schlämmprobe. Fraktion ca. 1 - 5 mm. Mittelmiozän; Serravall ("Sallomacien"). Le Minoy bei Salles, Département Gironde/Frankreich. Dominant kegelförmige Bryozoenkolonien (cf. "Cupuladria canariensis"; 2 - 5 mm), dazu Muscheln und wenige Schnecken. Ca. 80 Gramm.
Je Probe € 7.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Miozän.  Fossilreiche Schlämmprobe. Fraktion ca. 0,2 -3 mm. Mittelmiozän; Sarmat. Velké Bilovicé ca. 45 km S Brno, Mähren/Tschechien. Mollusken, Foraminiferen usw. Ca. 50 Gramm.
Je Probe € 6.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Miozän.  Extrem fossilreiche Schlämmprobe, Fraktion 0,2 - 2,5 mm. Mittelmiozän (Baden; "Amphisteginen-Mergel"). Von der berühmten Lokalität "Grünes Kreuz", Nussdorf NW Wien/A. Fundort erloschen. Geschlämmte Probe mit zahlreichen Exemplaren von Amphistegina mammilla (FICHTEL & MOLL), (je ca. 0,2 - 2,5 mm - ontogenetische Reihen anfertigen!) und einer hochdiversen und individuenreichen wohlerhaltenen kleinwüchsigeren Foraminiferen- und Ostrakoden-Fauna (ca. 0,2 - 0,8 mm). 20 Gramm; enthält Tausende Fossilien.
Je Probe € 10.-
Zur Bestimmung siehe auch PAPP, A. & M. E. SCHMID (1985). Revision der Monographie von Alcide d'Orbigny (1846): Die fossilien Foraminiferen des tertiären Wiener Beckens. 21 x 29,7 cm, 311 S., Porträt von d'Orbigny, 16 Textabb., Tab., 102 Fossiltaf. Diese erste große Monographie über fossile Foraminiferen wurde von Alcide D'ORBIGNY verfasst, basierend auf Foraminiferenmaterial aus dem Wiener Becken, u.a. von der Lokalität Nussdorf ("Grünes Kreuz") Die Tafeln zeigen jeweils die Originalabbildungen aus d'ORBIGNY und dazu REM-Fotos der Formen.


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Miozän.  Set mit 3 Schlämmproben: Fraktion 1 - 4 mm [35 Gramm; extrem individuenreich, jedoch artenarm. Schnecken vor allem der Art Hydrobia paludinaria (BRONN) (dominant; in verschiedenen Altersstadien - Präparat Ontogenese!), daneben juvenile Exemplare der Schneckengattungen Granulolabium, Nerita, Melarhaphe]; Fraktion 0,5 - 1 mm [20 Gramm; extrem individuenreich, jedoch artenarm; enthalten sind Schnecken vor allem der Art Hydrobia paludinaria (BRONN) (dominant; juvenile Formen) und juvenile Tellerschnecken (Coretus), daneben juvenile Exemplare der Schneckengattungen Granulolabium, Nerita, Melarhaphe]; Fraktion 0,2 - 0,5 mm [20 Gramm; extrem individuenreich; juvenile Hydrobien und Tellerschnecken, viele Ostrakoden (auch doppelklappig) und viele miliolide Foraminiferen]. In der kleinsten Fraktion auch glasschalige Ostrakoden und Kleinschnecken. Die Proben reichen für viele Ausleseschalen und enthalten Tausende von Fossilien. Miozän, Oberrad-Formation (Molluskenhorizont VII). Mainz-Laubenheim/Rheinland-Pfalz.
Je Set mit 3 Proben € 12.-


Haifauna des mediterranen Miozän

In der unten angebotenen Probe aus Loupian können u.a.
die Zähne folgender Haiarten auftreten:

Ginglymostoma delfortriei DAIMERIES; Rhincodon sp., Synodontaspis acutissima (AG.), Paragaleus pulchellus (JONET), Carcharhinus priscus (AG.), Galeocerdo aduncus AG., Negaprion eurybathrodon (BLAKE), Sphyrna zygaena L., Sphyrna arambourgi CAPPETTA, Rhizoprionodon fischeuri (JOLEAUD), Dasyatis rugosa (PROBST) (häufig).

Informationen zur Lokalität siehe "LEITFOSSIL", 2004, "Fundstellen".


 

Mikroproben Miozän.  Schlämmprobe. Fraktion ca. 0,5 - 3 mm. Mittelmiozän; Langh. Loupian bei Mèze am Bassin de Thau, Dép. Hérault, Languedoc/F. Fischzähne, Fischwirbel, Haizähne, Hautzähne, Rochenzähne [z.B. Dasyatis rugosa (PROBST)]. Ca. 40 Gramm; reicht für rund 30 normal gestreute Ausleseschalen. Fossilgröße ca. 0,5 - ca. 3 mm. Durchschnittsausbeute beim (gründlichen!) Durchschauen von 10 Schalen ca. 170 Objekte. Als Ergebnis-Beispiele ultraschallgereinigte Fossilien: Die Abbildung zeigt das Ausleseergebnis aus 10 Ausleseschalen.
Je Probe€ 12.-
Informationen zur Lokalität siehe "LEITFOSSIL", 2004, "Fundstellen".


 

Mikroprobe Pliozän.  Set mit 2 Schlämmproben: Fraktion 0,2 - 0,5 mm [20 Gramm; extrem reiche Fauna: Foraminiferen (auch Globigerinen) und Ostrakoden, seltener Stachelhäuterreste; enthalten sind 10000 Fossilien] und Fraktion 0,5 - 2 mm [20 Gramm; sehr reiche Fauna: Foraminiferen (auch Globigerinen; viele agglutinierende Formen) und Ostrakoden, Röhrenwürmer (Ditrupa), Stachelhäuterreste (Schlangensterne, Haarsterne, Seeigel-Stacheln), selten Bryozoen, sehr selten Brachiopoden und Tintenfisch-Schnäbel; enthalten sind Tausende Fossilien]. Unterpliozän ("Zanclian", Pliozän I); Águilas, Provinz Murcia/Südspanien.
Je Set mit 2 Proben € 12.-
Zur Bestimmung der Foraminiferen siehe RÖGL, F. (1996): Foraminiferenfauna aus dem Pliozän von El-Alquian, Almería, Südspanien. 12 S., 2 Tab., 3 Fossiltafeln mit 55 REM-Fotos von 35 Arten/Unterarten. Sowie auch SAAVEDRA, J. L. (1961): Los foraminíferos del Terciario superior y Cuaternario del valle del Guadalquivir (Die Foraminiferen des Obertertiär und des Quartär des Guadalquivir-Becken). Mit 30 Fossiltafeln; gut verwendbar zur Bestimmung aller andalusischer Miozän-, Pliozän- und Quartärforaminiferen und weitgehend auch der gleichaltrigen sonstigen mediterranen Foraminiferenfaunen (z.B. auch der italienischen).
Das abgebildete Klebepräparat wurde aus entsprechendem Fossilmaterial hergestellt; es gehört nicht zum Lieferumfang.


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Pliozän.  Mikrofossilkonzentrat. Fraktion 0,2 - 0,5 mm (sowie längere Formen mit einem Durchmesser kleiner 0,5 mm). Unterpliozän; Zancleano. Salsomaggiore-Terme SW Fidenza, Prov. Parma, Emilia Romagna/Italien. Extrem indidivuenreiche und hochdiverse Foraminiferenfauna (viele hunderte von Foraminiferen, z.B. Uvigerinen, Globigerinen, Nodosarien, Lagenonodosaria, Sphaeroidina, Cancris, Glandulina, Plectafrondicularia, Orbulina). Ca. 1 ccm zum Selbstauslesen.
Je Probe € 8.-


 

Mikroprobe Pliozän.  Set mit 2 Schlämmproben: Fraktion 0,1 - 1,5 mm (40 Gramm), Fraktion 0,5 - 3 mm (30 Gramm). Pliozän; Piacenziano. Badagnano ("Rio Carbonara") unweit Castell d'Arquato, Provinz Piacenza/Italien. Extrem fossilreich mit individuenreicher und diverser Foraminiferenfauna vor allem in der kleinsten Fraktion [z.B. Textularia sp., Dorothia gibbosa (ORB.), Spiroloculina rotunda (ORB.), Quinqueloculina sp., Pyrgo intermedia FORNASIN , Triloculina trigonula (LAM.), Discorbis orbicularis (TERQU.), Cancris auriculus (FI. & MOLL), Ammonia beccarii (L.), Elphidium crispum (L.), Cibicides lobatus (WALKER & JACOB), Nonion boueanum (ORB.)], vielen Ostrakoden, Seeigelstacheln, reichlich Muscheln und Schnecken vor allem in der größten Fraktion (sehr selten auch Caecum), Röhrenwürmern ("Ditrupa"), Schwammnadeln, sehr selten Fischwirbel, Schlangensternwirbel, Tintenfisch-Schnäbel. Viele der Mollusken und Ditrupen und auch der Ostrakoden haben Naticiden-Bohrlöcher. Reicht für viele Ausleseschalen mit Tausenden von Fossilien.
Je Set mit 2 Proben € 14.-
Die Abbildungen zeigen aus den Proben ausgelesene Fossilien.


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Quartär.  Sehr fossilreiche Schlämmprobe. Fraktion ca. 0,2 -3 mm. Ältestpleistozän; Calabriano. Von berühmter Lokalität: Stirone-Fluss bei San Nicomede unweit Fidenza/Norditalien. Sehr individuenreiche Foraminiferenfauna [z.B. Elphidium, Ammonia, diverse Milioliden usw.) sehr indiviuenreiche und diverse Molluskenfauna, viele Ostrakoden (auch doppelklappige Ex.), Otolithen usw. Ca. 70 Gramm.
Je Probe € 8.-


 

Mikroprobe Quartär.  Schlämmprobe. 2 Fraktionen: 0,2 - 0,8 mm (schlanke Elemente bis 1,5 mm); 0,6 - 1,5 mm (schlanke Elemente bis 3,5 mm). Miozän; Baden. Pleistozän. Aushub von Baustellen ca. 600 m vor der heutigen Küste des Roten Meers bei Hurghada/Ägypten. Hochdiverse Fauna; dominant Spiculi von Weichkorallen; viele Skelettteile von Haarsternen; Seeigel-, Krabben-, Seepocken-Reste; Muscheln, Schnecken, Foraminiferen, Ostrakoden, Schwammnadeln, Schlangenstern-Wirbel und -Laterialia, selten Käferschnecken-Platten, Tintenfischschnäbel. In zwei beschrifteten Glasröhrchen 5 x 1,6 cm, mit tausenden von Fossilien in den Proben.
Je Set mit 2 Fraktionen € 14.-
Zur Lokalität siehe LEITFOSSIL.de (2005): Hurghada - Paradies auch für Fossiliensammler (Andreas E. Richter; 15.5.2005; Fundstellen; 11 S., 26 Abb., Karte) sowie LEITFOSSIL.de (2006): Hurghada am Roten Meer - neue Bilder, neue Funde (Andreas E. Richter; 26.2.2006; Fundstellen; 6 S., 12 Abb.), sowie LEITFOSSILde (2007): Hurra - wir waren wieder in Hurghada! (Manfred Frischmuth; 15.3.2007; Fundstellen; 7 S., 18 Abb.).


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand. Fraktion 0,4 - 2 mm. Cap Boucan Canot, Westküste Ile-de-la-Réunion, Indischer Ozean. Prominent cf. Amphistegina, dick-linsenförmige Gehäuse mit klaren Calcitzentren im Nabelbereich. Ca. 50 Gramm.
Je Probe € 4.-


Ohne Abbildung
  Mikroprobe rezent.  Strandsand aus Felsküstenbereich bei Santa Pola, ca. 20 Kilometer südlich von Alicante, Provinz Alicante/Südspanien. Fraktion 0,3 - 1 mm. Enthalten sind Tausende von porzellanschaligen Foraminiferen in teils guter Erhaltung, teils auch abgerollt ("poliert"), viele davon "farbig" (braun und gelb) (z.B. Massilina, Spiroloculina, Quinqueloculina, Rotalia, Ammonia, Elphidium, Amphistegina, Planorbulina, Globigerina, Cibicides, Cibicidella, Cyclocibicides, Nonion, Gyroidina) , "glasschalige" Schnecken und Muscheln (Jugend- und Kleinformen), Bryozoenreste. 100 Gramm - reicht für über 100 Ausleseschalen. Die große Schnecke im Bild misst 2,5 mm.
Je Probe € 10.-
Abbildungen zur Foraminiferenfauna des mediterranen Litorals siehe LEITFOSSIL.de (2005): Foraminiferen des mediterranen Litorals (30.6.2005; 9 S., 8 Tafeln).

Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand. Fraktion 0,3 - 1 mm. Ir-Ramla, Gozo/Malta. Brauner Quarzsand mit Foraminiferen. Probe mit 70 Gramm.
Je Probe € 5.-


 

Mikroprobe rezent.  Strandsand; Fraktion 0,3 - 1,5 mm. Bucht von Paguera, Westmallorca. Extrem reiche Fauna - reichste Strandsandfauna, die wir je hatten: Foraminiferen, Muscheln und Schnecken, Ostrakoden, Bryozoen (auch Lichenopora radiata), Stachelhäuterreste (Seeigel-, Seestern- und Schlangensternreste). Schnecken und Ostrakoden teils in "Glasschalen-Erhaltung - durchscheinend bis durchsichtig. Ca. 5 Gramm mit Tausenden Objekten; in Gläsröhrchen.
Je Probe € 7.-

Abbildungen zur Foraminiferenfauna des mediterranen Litorals siehe LEITFOSSIL.de (2005): Foraminiferen des mediterranen Litorals (30.6.2005; 9 S., 8 Tafeln).


 

Mikroprobe rezent.  Unfraktioniert; ca. 0,5 - 3 mm. Strandsand. Stavros, Halbinsel Akrotiri/Kreta (genau auf diesem Sand tanzte Alexis Sorbas!). Individuenreiche Foraminiferenfauna, z.B. mit Peneroplis, Sorites; etlichen rotaliiden, selten auch textulariiden Formen; insgesamt ca. 15 Arten. Ca. 25 Gramm.
Je Probe € 6.-
Abbildungen zur Foraminiferenfauna des mediterranen Litorals siehe LEITFOSSIL.de (2005): Foraminiferen des mediterranen Litorals (30.6.2005; 9 S., 8 Tafeln).


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand. Fraktion 0,25 - ca. 1,6 mm. Christophoprus-Bucht, Insel Rab, jugoslawische Adriaküste. Konzentrat, bestehend ausschließlich aus Organismenresten: Hochdiverse Fauna: Foraminiferen (z.B. Ammonia, Elphidium, Peneroplis, Cibicides, Planorbulina), Ostrakoden, Kleinmollusken (juvenile Exemplare und miniwüchsige Arten). Ca. 5 ccm zum Selbstauslesen - reicht endlos lang.
Je Probe € 8.-
Abbildungen zur Foraminiferenfauna des mediterranen Litorals siehe LEITFOSSIL.de (2005): Foraminiferen des mediterranen Litorals (30.6.2005; 9 S., 8 Tafeln).


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand. Fraktion 0,2 - 2 mm. Mittelmeerküste bei Águilas, Prov. Murcia/Südspanien. Foraminiferen, Schnecken, Muscheln, Bryozoen, Seeigelreste. Teils auch aus dem Untergrund freigearbeitete pliozäne Faunenelemente. Ca. 50 Gramm.
Je Probe € 5.-
Abbildungen zur Foraminiferenfauna des mediterranen Litorals siehe LEITFOSSIL.de (2005): Foraminiferen des mediterranen Litorals (30.6.2005; 9 S., 8 Tafeln).


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand, Fraktion ca. 0,2 - 3 mm. 6 km N Quseir, Rotes Meer/Ägypten. (N 26-09-18, E 034-14-44). Reiche Foraminiferenfauna, z.B. mit Sorites (dominant) und Peneroplis sowie etlichen rotaliiden, selten auch textulariiden Formen, insgesamt ca. 15 Arten. Dazu Weichkorallen-Spiculae (selten) und Schlangensternwirbel (selten). Ca. 20 ccm (=ca. 25 g).
Je
Probe € 6.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand (Lavasand). Fraktionen ca. 0,25 - 1,5 mm und ca. 1,5 - 5 mm. Feinfraktion mit vielen Foraminiferen (Milioliden und Quinqueloculinen) sowie Schnecken und Seeigelresten, Grobfrakation vor allem mit Kleinschnecken. Playa de las Americas, Süd-Teneriffa/Kanarische Inseln. Feinfraktion 20 Gramm, Grobfraktion 10 Gramm.
Je Set mit 2 Fraktionen € 9.-
Abbildungen zur Foraminiferenfauna des mediterranen Litorals siehe LEITFOSSIL.de (2005): Foraminiferen des mediterranen Litorals (30.6.2005; 9 S., 8 Tafeln).


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand. Fraktion ca. 0,2 - 2 mm (mit schlanken Elementen bis 3 mm), mit sehr vielen Foraminiferen (z.B. Calcarina) und großen Schwammnadeln (bis 3 mm). Insel Mauritius, Indischer Ozean. Ca. 10 g (Menge entspricht etwa 3 leicht gehäuften Kaffeelöffeln).
Je Probe € 5.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand. Fraktion 0,2 - 0,8 mm. Mazzacara SW Carbonia, SW-Sardinien. Quarzsand mit reicher Fauna: Vor allem Foraminiferen, aber auch Mollusken, Bryozoen, Ostrakoden. 50 Gramm - reicht zum Auslesen von tausenden Objekten.
Je Probe € 7.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand. Fraktion 0,5 - 2,5 mm. Mazzacara SW Carbonia, SW-Sardinien. Reiche Fauna: Schnecken (dominant Peringia und Bythinella), Muscheln, Foraminiferen (Peneroplis...), Röhrenwürmer (Spirorbis), Bryozoen, Kalkalgen. 20 Gramm - reicht zum Auslesen von hunderten Objekten.
Je Probe € 8.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent.  Strandsand mit hohem Schillanteil, Fraktion 0,5 - 3 mm. . Sehr viele Foraminiferen (stark abgerollt = hohes Brandungsenergieniveau; hochglänzend "getumbled") sowie Mollusken. Sunset Beach, N-Küste Oahu, Hawaii-Inseln/U.S.A. Ca. 10 Gramm.
Je Probe € 4.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe rezent. Strandsand. Set mit 3 Fraktionen: 0,2 - 0,5 mm (ca. 10 Gramm), 0,5 - 1 mm (ca. 15 Gramm), 1 - 2 mm (ca. 20 Gramm). Playa de Oro, Varadero, Nordküste Cuba. Enthalten sind Tausende von Foraminiferen (in den Feinfraktionen auch rosa calcitisierte rotaliide Formen und sehr viele Octokorallen-Sklerite), Mollusken (vor allem in der Fraktion 1 - 2 mm; darunter auch relativ häufig Caecum), seltener Ostrakoden, Seesternasseln, sehr selten Tintenfischschnäbel und Schlangensternwirbel.
Je Set mit 3 Fraktionen € 14.-


Ohne Abbildung
 

Mikroprobe Granatensand.  Viele winzige bis kleine Almandine (ca. 1 - 6 mm; Deltoidikositetraeder) in Vulkanit-Verwitterungssand. Verwitterungsrelikt der Vulkanitfüllung des fossilen Atolls b. Nijar, Prov. Almería, Andalusien/E. Alter: Miozän (Obertorton; ca. 7 Mio. Jahre). Ca. 60 g.
Je Probe € 8.-
Zur Lokalität siehe LEITFOSSIL.de (2005): Ein fossiles Atoll und Almandine (Andreas E. Richter; 16.1.2005; Geologisches; 8 S., 10 Abb., Karte).


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